Lohnsteuer https://buchhalterprofi.de/index.php/ de ELSTAM – der Countdown läuft https://buchhalterprofi.de/index.php/node/141 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">ELSTAM – der Countdown läuft</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Nach jahrelangem Gezerre wurde nun im Januar 2013 mit der elektronischen Übermittlung der Lohnsteuerabzugsmerkmale für die Arbeitnehmer begonnen. Der Gesetzgeber hat allerdings den Arbeitgebern freigestellt, wann sie erstmals mit den elektronisch übermittelten Daten arbeiten. Allerdings muss mindestens ein Monat – also der Dezember 2013 – mit den ELSTAM gearbeitet werden. Darüber hinaus gibt es keine Schonfrist mehr!</p> <p>Mit dieser langen Übergangsphase sollten alle Arbeitgeber die Möglichkeit haben, sich langsam an die Thematik heranzutasten, die Daten zu prüfen und sogar bei Abweichungen oder technischen Problemen, den gemeldeten Starttermin nochmal bis zu sechs Monate verschieben zu können. Daher sollte diese Zeit sinnvoll genutzt und nicht „im letzten Moment“ gestartet werden.</p> <h3>Ablauf der ELSTAM</h3> <p>Die Datenübermittlung an das Finanzamt erfolgt mit dem Elster-Zertifikat, das bereits seit Jahren für die Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigungen zwingend notwendig ist. In der Regel kann mit dem vorhandenen Zertifikat weitergearbeitet werden. Ist das Zertifikat schon älter, kann es allerdings zu Problemen bei der Datenanmeldung kommen, da dies ein speziell für die ELSTAM-Daten notwendiges Merkmal nicht aufweist. In diesem Fall ist es notwendig, ein neues Zertifikat zu beantragen.</p> <p>Bei der ersten Übermittlung der Daten, wird dem Finanzamt mitgeteilt, dass der Arbeitgeber mit der entsprechenden Steuernummer ab dem Übermittlungsdatum mit den ELSTAM arbeitet. Gleichzeitig werden von den Mitarbeitern die Namen, das Geburtsdatum, die Steuer-Identifikationsnummer und die Info, ob es sich um eine Haupt- oder Nebenbeschäftigung handelt, übermittelt.</p> <p>Bis zu fünf Tagen kann es dauern, bis die Finanzbehörde die angeforderten Daten mittels eines Datensatzes zurücksendet. Diese Datenmeldung ist vergleichbar mit den Rückmeldungen der Krankenkassen, die seit einigen Jahren vermehrt genutzt werden und sicherlich bereits bekannt sind. Wie der Versand der Daten, erfolgt auch das Einlesen über die Lohnsoftware.</p> <p>Der Arbeitgeber hat nun die Pflicht, mindestens einmal monatlich die ELSTAM für seine Mitarbeiter abzufragen, um mögliche Änderungen berücksichtigen zu können. Liegen keine Veränderungen der Steuerdaten vor, erhält der Arbeitgeber eine Rückmeldung mit dem Hinweis, dass keine Daten vorliegen. Für neue Mitarbeiter müssen die ELSTAM wie bei der Erstanmeldung angefordert werden.</p> <h3>Wichtige Vorarbeiten</h3> <p>Um möglichst richtige Daten von den Finanzbehörden zu erhalten, sind einige Vorarbeiten wichtig:</p> <ul><li>Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Mitarbeiter über den Start der ELSTAM informiert werden. Das kann durch eine Beilage oder einen Text auf der Lohnabrechnung geschehen.</li> <li>Die Mitarbeiter sollten informiert werden, dass die Freibeträge, die aus den vorangegangenen Jahren stammen, nicht mehr gültig sind und unbedingt neu beantragt werden müssen.</li> <li>Da der Versand der Daten in der Regel aus der Lohnsoftware erfolgt, muss geprüft werden, ob bei allen Mitarbeitern das Geburtsdatum und die Steuer-Identifikationsnummer hinterlegt sind.</li> <li>Außerdem muss in irgendeiner Form (hier weicht jede Software etwas ab) hinterlegt sein, ob es sich bei dem Beschäftigungsverhältnis um eine Haupt- oder Nebenbeschäftigung handelt. Wird bei der Datenübermittlung der Mitarbeiter mit Nebenbeschäftigung gemeldet, sendet das Finanzamt ausschließlich die Steuerklasse VI zurück!</li> <li>Mitarbeiter, die nicht anhand der persönlichen Steuermerkmale abgerechnet werden, müssen vom ELSTAM-Verfahren ausgeschlossen werden. Wie diese Einstellung erfolgt, ist in jeder Software etwas anders. Betroffen sind zum Beispiel Minijobber, die mit 2% pauschal versteuert werden oder kurzfristig Beschäftigte die mit 25% pauschal versteuert werden. Auch Grenzgänger mit entsprechender Befreiung des Heimatlandes sind davon ausgeschlossen.</li> </ul><p>Die sorgfältige Pflege der Daten ist ausschlaggebend für eine korrekte Rückmeldung!</p> <h3>Die Daten sind eingelesen – und dann?</h3> <p>Meldet das Finanzamt die Daten zurück, müssen sie mit den vorliegenden Daten abgeprüft werden. Weichen die Daten ab, besteht die Möglichkeit, die Verwendung der Daten bis zu drei Monate zu verschieben. Der Mitarbeiter hat nun Zeit, sich mit dem Finanzamt in Verbindung zu setzen und anhand der entsprechenden Anträge seine gespeicherten Lohnsteuermerkmale ändern zu lassen.</p> <p>Erfahrungsgemäß sind folgende Sachverhalte häufige Fehlerquellen für falsche Daten:</p> <ul><li>Steuerklassenänderung von IV / IV auf III / V oder umgekehrt,</li> <li>Freibeträge und Hinzurechnungsbeträge fehlen,</li> <li>Kinderfreibeträge unrichtig, vor allem, wenn ein Kind volljährig geworden ist und sich noch in Berufsausbildung befindet,</li> <li>Steuerklasse II wird meistens zur Steuerklasse I,</li> <li>Steuerklassenwechsel bei Heirat / Scheidung / Trennung in den letzten drei Jahren.</li> </ul><p>Eine Korrektur kann nur über einen schriftlichen Antrag beim Finanzamt erfolgen.</p> <p><strong>Wichtig!</strong><br /> Die Rückstellung der Daten um drei Monate ist nur bis Dezember möglich. Wer den Start also noch länger hinauszögert, hat unter Umständen weniger Zeit für die Kontrolle der Daten und die Korrekturanträge der Mitarbeiter beim Finanzamt. Um den Mitarbeiter keinen finanziellen Schaden wegen falscher Steuerklassen zuzufügen, sollte also mit dem Start der ELSTAM nicht mehr lange gezögert werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">So., 20.10.2013 - 16:36</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=141&amp;2=comment&amp;3=comment" token="yeVoi7hyE5wgtqWutKPWCkSUemYGk2jLh1Z182UA2Yg"></drupal-render-placeholder> </section> Sun, 20 Oct 2013 14:36:31 +0000 Thilo Klemm 141 at https://buchhalterprofi.de Lohnbuchhaltung für Unternehmen https://buchhalterprofi.de/index.php/node/136 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Lohnbuchhaltung für Unternehmen</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Wer in seinem Unternehmen Mitarbeiter beschäftigt, muss deren Lohn oder Gehalt abrechnen: Das ist, kurz gesagt, die Aufgabe der Lohnbuchhaltung. Außerdem meldet sie neue Arbeitnehmer bei den Krankenkassen, der Unfallversicherung und der Lohnsteuer an, pflegt die Stammdaten der Mitarbeiter, führt die Jahreslohnkonten und erstellt die Dateien, mit deren Hilfe der Zahlungsverkehr sicher über Disketten mit dem jeweiligen Geldinstitut geführt wird und erstellt die dafür notwendigen Buchungsbelege für die Finanzbuchhaltung. In kleineren Unternehmen erstellt die Lohnbuchhaltung auch Arbeitsverträge.</p> <p>Eine moderne Lohnbuchhaltung nutzt für die Abrechnung und Verwaltung der Lohn- und Gehaltsunterlagen umfangreiche Softwarepakete, wie zum Beispiel die Softwarepakete von Lexware: So lassen sich die Abrechnungen einfach und sicher gestalten. Denn ein Mitarbeiter in der Lohnbuchhaltung muss sich nicht nur mit der Gehaltsabrechnung auskennen, sondern zudem auch über umfangreiches Wissen im Arbeits-, Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht verfügen. Mit einer <a href="http://www.die-gehaltsabrechnung.de/">umfangreichen Software für Lohn- und Gehaltsabrechnung</a> lässt sich neben der pünktlichen Lohnzahlung auch die Urlaubsplanung und die korrekte Erfassung der Überstunden automatisieren. Durch heikle und schwierige Schritte bei der Abrechnung führen Assistenten und garantieren so, dass alles korrekt ausgefüllt, abgerechnet und auch an das jeweilige Finanzamt übermittelt wird. Mit der Software lassen sich die Daten der Mitarbeiter problemlos managen. Dank des automatischen Austausches der Daten landen zudem alle relevanten Fakten auch sofort im Büro des Steuerberaters.</p> <p>Mit einem Softwareprogramm lässt sich der Lohn entweder direkt erfassen, oder aber die geleistete Arbeitszeit wird eingegeben und errechnet daraufhin den fälligen Lohn. Selbst die vom Gesetzgeber vorgesehenen Zuschläge für die Nachtarbeit, Feiertagsarbeit oder Sonntagsarbeit können in dem Programm genauso vorgegeben werden, wie die Anzahl der geleisteten Überstunden. Aber nicht nur die Daten der fest angestellten Mitarbeiter lassen sich mit Hilfe eines solchen Programmes verwalten, sondern auch die Daten für die Abrechnung der Mini-Jobber, Gleitzeitarbeiter oder mehrfach Beschäftigte. Fehlzeiten, wie sie beispielsweise durch Krankheitstage entstehen, werden übersichtlich aufgeführt. Außerdem reichen wenige Klicks aus, damit alle erforderlichen Daten in der Buchhaltungs-Software landen oder als Excel-Tabelle darstellbar sind. Ob Verdienstnachweis oder die fällige Abrechnung der Lohnsteuer – alles lässt sich mit einem Softwareprogramm für die Lohn- und Gehaltsabrechnung problemlos per Mausklick erledigen.</p> <p>Für ein erfolgreiches Personalwesen ist die korrekte und pünktliche Abrechnung von Lohn und Gehalt eine wichtige Grundlage. Denn die Mitarbeiter rechnen fest mit deren Auszahlung und müssen sich darauf verlassen können. Ein regelmäßiges Update sorgt dafür, dass alle aktuellen Änderungen der gesetzlichen Vorschriften rund um Lohn, Gehalt und darauf zu zahlende Steuern und Sozialbeiträge pünktlich eingearbeitet sind. Mit den umfangreichen Softwareangeboten für Lohn- und Gehaltsabrechnungen von Lexware lässt sich für jede Betriebsgröße die passende Software finden. Gerade für freiberuflich tätige Menschen, für kleine Handwerksbetriebe mit nur wenigen Mitarbeitern und andere Firmen ist die einfache und sichere Abwicklung der Lohnbuchhaltung ein wichtiges Merkmal für ihre Zuverlässigkeit. Denn welcher Mitarbeiter will schon lange warten, bis er irgendwann seinen Lohn ausgezahlt bekommt?</p> <p>Zwar ist die Lohnbuchhaltung zugegebenermaßen keine ganz einfache Materie, doch mit der entsprechenden Software lässt sich diese Angelegenheit einfach erledigen. Einfache Eingabemasken lassen sich übersichtlich und leicht bedienen, zudem meldet die Software, wenn sich unlogische Fehler bei der Eingabe der Daten eingeschlichen haben. Mit Hilfe der Software lässt sich zudem jede Menge Zeit sparen. Weil die Steuerdaten gleichzeitig auch an das Finanzamt und die Sozialversicherung gemeldet werden können, ist die Lohnbuchhaltung ohne Software kaum noch denkbar.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">So., 25.08.2013 - 16:30</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=136&amp;2=comment&amp;3=comment" token="pW0ZCGgT0OQDUyjfk-qTY-H7-_SPjqMTchJb9X71Akk"></drupal-render-placeholder> </section> Sun, 25 Aug 2013 14:30:40 +0000 Thilo Klemm 136 at https://buchhalterprofi.de Geschenke oder Aufmerksamkeit – Unterschied in der steuerlichen Behandlung https://buchhalterprofi.de/index.php/node/132 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Geschenke oder Aufmerksamkeit – Unterschied in der steuerlichen Behandlung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Geschenke oder kleine Aufmerksamkeiten gegenüber Geschäftspartnern sind mittlerweile selbstverständlich im Geschäftsleben geworden. Der Gesetzgeber hat allerdings hinsichtlich des Umfangs dieser Geschenke klare Regeln festgelegt. Als Unternehmer sollte man diese Grenzen unbedingt kennen, damit man bei einer Betriebsprüfung nicht unangenehme Steuernachzahlungen zu befürchten hat.</p> <h3>Geschenke an befreundete Unternehmen</h3> <p>Das Einkommensteuergesetz §4 Abs. 5 Nr. 1 schreibt vor, dass Geschenke nicht steuerlich absetzbar sind, außer die Anschaffungskosten liegen unter 35 €. Die Formulierung ist eindeutig dahingehend, dass Geschenke, die teurer als 35 € sind, gar nicht absetzbar sind. Bei den 35 € handelt es sich also nicht um einen Freibetrag sondern um eine Freigrenze.</p> <p>Der angegebene Wert von 35 € bedeutet außerdem für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen der Nettowert. Das heißtt, kauft ein Unternehmen ein Geschenk für 41 € und ist es zum Vorsteuerabzug berechtigt, so beträgt der Anschaffungswert 34,45 € und ist somit voll als Betriebsausgabe absetzbar. Würde ein Kleinunternehmer der nach § 19 UStG von der Umsatzsteuer befreit ist, das gleiche Geschenk einkaufen, würde der Anschaffungswert bei 41 € liegen, und wäre somit gar nicht als Betriebsausgabe anzusehen.</p> <p>Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass sich die 35 € als Summe aus allen Geschenken, die ein Unternehmer während eines Geschäftsjahres erhält, versteht. Würde man also dem Geschäftspartner als Dank für einen gelungen Geschäftsabschluss ein Geschenk im Wert von 20 € überreichen, und als Weihnachtsgeschenk das ebenfalls 20 € teure Geschenk überreichen, so würde die Summe bei 40 € liegen, so dass beide Geschenke nicht absetzbar sind!</p> <p>Für die Absetzbarkeit ist übrigens wichtig, dass der Beleg die entsprechenden Angaben enthält. So muss vermerkt werden, wem und zu welchem Anlass das Geschenk überreicht wurde.</p> <h3>Geschenke an Arbeitnehmer</h3> <p>Bei Geschenken an Arbeitnehmer gelten andere steuerliche Richtlinien. Man spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten Sachzuwendungen, die als Teil der Entlohnung zu betrachten sind, und der Lohnsteuer unterliegen. Laut R 19.6 Abs. 1 LStR sind Sachzuwendungen die „… im gesellschaftlichen Verkehr üblicherweise ausgetauscht werden …“ und 40 € nicht überschreiten, als Aufmerksamkeiten zu betrachten und unterliegen nicht der Besteuerung. Damit sind zum Beispiel Blumen oder kleine Präsente zum Geburtstag, zum Firmenjubiläum, zur Hochzeit oder ähnliches gemeint. Würde ein Arbeitgeber aus Freude an seiner eigenen Hochzeit allen weiblichen Mitarbeiterinnen einen kleinen Blumenstrauß im Wert von 15 € überreichen, so würde es sich nicht um eine Aufmerksamkeit in diesem Sinne handeln. Die 40 € Freigrenze greift hier also nicht.</p> <p>Liegt der Wert eines Geschenkes unter 44 €, so kommt bei einem Mitarbeiter die Freigrenze lt. §8 Abs. 2 S. 9 EStG zur Anwendung. Danach brauchen Sachzuwendungen bis maximal 44 € nicht als Einkommen versteuert werden. Der Betrag ist die Summe aller Sachzuwendungen in einem Kalendermonat. Der oben erwähnte Blumenstrauß an die einzelnen weiblichen Mitarbeiterinnen brauchen diese also trotzdem nicht versteuern, da der Wert von 44 € nicht erreicht wird.</p> <p>Erst wenn die Summe der Geschenke 44 € übersteigt, also zu dem oben erwähnten Blumenstrauß noch ein Tankgutschein von 30 € überreicht wird, sind beide (!) Geschenke als Einkommen bei Arbeitnehmer zu versteuern. Der Arbeitgeber kann – unabhängig von den erwähnten steuerlichen Behandlungen – die Ausgaben immer als Betriebsausgabe absetzen.</p> <h3>Aufmerksamkeiten</h3> <p>Gegenüber Geschäftspartnern spricht mach von Aufmerksamkeiten, sofern es sich um sogenannte Streuartikel handelt. Darunter sind die kleinen Werbegeschenke gemeint, die oft in Masse angegeben werden und kein konkreter Name zuzuordnen ist. Ein Unternehmen lässt zum Beispiel Kugelschreiber, kleine Taschenkalender und Notizblöcke mit der Firmenaufschrift bedrucken. Der Preis der Artikel liegt zwischen 1 € und 2 €. Es handelt sich zwar um Werbemittel aber mit der Übergabe an den Geschäftspartner handelt es sich auch um ein Geschenk. Die 35 €-Grenze wird nicht überschritten, daher besteht kein Problem, diese als Betriebsausgabe anzusetzen. Allerdings wird es hier schwierig, alle Namen und Anlässe für die Geschenkübergabe aufzuzeichnen.</p> <p>Laut BMF-Schreiben vom 29. April 2008, wird die Grenze für diese Streuwerbeartikel auf 10 € pro Artikel festgelegt. Ein dekorativ gestalteter Wandkalender für 11 € kann also nicht mehr als Streuartikel gesehen werden, so dass die Verteilung einzeln nachgewiesen werden muss, ggf. mit anderen Geschenken an den Kunden summiert werden und die 35 € Grenze zu prüfen ist.</p> <p>Gegenüber Arbeitnehmern gestalten sich die Aufmerksamkeiten etwas anders. Natürlich sind auch hier die Streuwerbeartikel steuerfrei – schon aus der Tatsache heraus, dass bei diesen Artikeln gar nicht aufgezeichnet wird, wer diese erhält. Daneben gelten aber auch Getränke oder kleine Snacks, die bei einem Meeting gereicht werden, als Aufmerksamkeit. Schwierig wird die Grenze gerade beim Thema Essen und Getränke. So ist eine Glas Saft, ein Sandwich und ein Kaffee während einer Besprechung eine Aufmerksamkeit, das Gleiche wäre aber bei einer kostenlosen Abgabe in der Kantine eine Verpflegung und müsste als geldwerter Vorteil versteuert werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di., 16.07.2013 - 16:25</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=132&amp;2=comment&amp;3=comment" token="gTCEJizV7DWgsOolMviGK_yn59qAj5im10KI1NSVj5g"></drupal-render-placeholder> </section> Tue, 16 Jul 2013 14:25:10 +0000 Thilo Klemm 132 at https://buchhalterprofi.de Reisekosten – Übernachtung https://buchhalterprofi.de/index.php/node/130 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Reisekosten – Übernachtung</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Verpflegungsmehraufwendungen – Was muss beachtet werden, wenn zum Beispiel Übernachtung im Hotel mit Frühstück gestellt wird u.ä.. Wenn ein Unternehmer oder ein Arbeitnehmer auswärts tätig ist – egal ob es sich um eine Dienstreise oder um eine auswärtige Tätigkeit handelt, können die Kosten, die daraus entstehen, bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei erstattet werden. Man spricht in diesen Zusammenhang von Reisekosten. Unter die Reisekosten fallen die sogenannten Verpflegungsmehraufwendungen, die Übernachtungskosten und die sonstige Kosten.</p> <h3>Verpflegungsmehraufwendungen</h3> <p>Bei den Verpflegungsmehraufwendungen sind Kosten der privaten Lebensführung gemeint – also Essen oder Getränke. Da eben solche Kosten eigentlich nicht steuerlich absetzbar sind, hat der Gesetzgeber für diese Mehrkosten Pauschalen angesetzt. Die Pauschalen sind gestaffelt nach Dauer der auswärtigen Tätigkeit. Bei über 8 Stunden Abwesenheit liegt die Pauschale bei 6 Euro, bei über 14 Stunden bei 12 Euro, und bei über 24 Stunden bei 24 Euro täglich.</p> <p>Diese Beträge können ohne Nachweis der entstandenen Kosten steuerfrei an den Arbeitnehmer oder den Unternehmer bezahlt werden. Möchte ein Unternehmer seinen Arbeitnehmern höhere Kosten für die Verpflegung ersetzen, so hat er die Möglichkeit, den gleichen Betrag aufzustocken und diesen laut § 40 Abs. 2 Nr. 4 EstG mit 25% pauschal zu versteuern.</p> <p>Beispiel: Ein Arbeitnehmer fährt morgens um 6 Uhr los und kommt um 23 Uhr wieder im Unternehmen an. Die Dienstreise dauert also 17 h, so dass lediglich ein Betrag von 12 € als Verpflegungsmehraufwendungen steuerfrei dieser erhält. Der Arbeitnehmer legt allerdings Belege in Höhe von 30 € für die tatsächlich aufgewendeten Kosten vor, die der Arbeitgeber in voller Höhe ersetzt. Bei der Abrechnung können nun 12 € steuerfrei, 12 € mit 25% pauschal versteuert und 6 € als steuer- und sozialversicherungspflichtiges Entgelt bezahlt werden. Der Arbeitgeber kann den Betrag in voller Höhe steuerlich absetzen und den Vorsteuerbetrag ziehen.</p> <p>Bei Auslandstätigkeiten gelten übrigens andere Pauschalen, die – genau wie die inländischen Sätze – das BMF jährlich neu festlegt.</p> <h3>Übernachtungskosten</h3> <p>Bei den Übernachtungskosten ist zu unterscheiden zwischen Pauschalen und den tatsächlich entstandenen Kosten. Anders als bei den Verpflegungsmehraufwendungen können die Übernachtungskosten nämlich in voller Höhe steuerfrei ersetzt werden.</p> <p><strong>Übernachtung ohne Beleg</strong><br /> Laut R9.7 Abs. 3 der LStR können pro Übernachtung 20 € pauschal ohne Beleg ersetzt werden. Diese Pauschale gilt allerdings nur, wenn die Übernachtung nicht in einem Fahrzeug – z.B. Fernfahrer im LKW – oder im Zug – z.B. im Schlafwagen – stattgefunden hat. Bei der Reiseabrechnung ist daher unbedingt darauf zu achten, dass die Abfahrts- und Ankunftszeiten entsprechend schlüssig sind.</p> <p><strong>Übernachtung mit Beleg – Besonderheiten</strong><br /> Liegt ein entsprechender Beleg vor, kann die volle Höhe steuerfrei erstattet werden. Ein wichtiger Punkt dabei sind allerdings das Frühstück und die Nebenkosten, die bei einer Übernachtung anfallen. Die einzelnen Posten müssen gegebenenfalls separat beurteilt werden, ob eine steuerfreie Erstattung möglich ist.</p> <p><em>Beispiel 1</em>: Ein Arbeitnehmer übernachtet in einem Hotel und erhält eine Rechnung mit 40 € für Übernachtung und 10 € Frühstück. Da das Frühstück unter die Verpflegung fällt, können diese Kosten nicht steuerfrei ersetzt werden. Vielmehr werden die Kosten durch die Verpflegungsmehraufwendungen erfasst. Möchte der Arbeitgeber zusätzlich zu der Tagespauschale für die Verpflegung den Hotelbetrag voll erstatten, hätte er die Möglichkeit, 40 € für die Übernachtung steuerfrei und die 10 € für das Frühstück mit 25% pauschal versteuert abzurechnen.</p> <p><em>Beispiel 2</em>: Der Arbeitnehmer erhält eine Rechnung für 50 € inkl. Frühstück. Der Wert des Frühstücks wird nicht explizit aufgeführt. In diesem Fall ist der Wert des Frühstücks zu „schätzen“. Anerkannt ist das Verfahren, dass 20% der Tagespauschale der Verpflegungsmehraufwendungen für das Frühstück anfallen. Bei einer Tagespauschale von 24 € sind das 4,80 €, die für das Frühstück gerechnet werden. Dieser Betrag ist von der Hotelrechnung abzuziehen. Der Arbeitgeber kann also 45,20 € steuerfrei für die Übernachtung erstatten und 4,80 € mit 25% pauschal versteuern.</p> <p><em>Beispiel 3</em>: Auf der Hotelrechnung sind neben den 50 € wie in Beispiel 1, noch 10 € Parkgebühr und 10 € für die Zimmerbar aufgelistet. Hier muss zwischen den einzelnen Positionen unterschieden werden. Die Parkgebühr kann in voller Höhe steuerfrei ersetzt werden, da sie Fahrzeugkosten darstellen. Die Kosten für die Zimmerbar hingegen sind Kosten der Verpflegung bzw. privaten Lebensführung und fallen demnach unter die Verpflegungspauschale. Sie können, ebenso wie die ausgewiesenen Kosten für das Frühstück, nicht steuerfrei erstattet werden.</p> <p>Wichtig für jede Reise ist übrigens eine Reisekostenabrechnung. Nur so kann genau nachvollzogen werden. – wer – wann – warum – wohin gefahren ist. Auch wenn es sich lediglich um einen Eigenbeleg handelt, ist er ein notwendiger Beleg für die Buchhaltung.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di., 02.07.2013 - 16:22</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=130&amp;2=comment&amp;3=comment" token="NWcf-8TCY2KsWPDJQiStJOK_g5y-dKRde_qUH0SRpVA"></drupal-render-placeholder> </section> Tue, 02 Jul 2013 14:22:41 +0000 Thilo Klemm 130 at https://buchhalterprofi.de https://buchhalterprofi.de/index.php/node/130#comments Neuerung in der Lohnbuchhaltung ab 2013 https://buchhalterprofi.de/index.php/node/113 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Neuerung in der Lohnbuchhaltung ab 2013</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Wie jedes Jahr, wurden auch für 2013 wieder einige steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Veränderungen beschlossen. Der Gesetzgeber hat sich zwar bei einigen Themen Ende des Jahres 2012 nicht mehr fristgerecht entscheiden können, einiges wurde jedoch mittlerweile aufgeholt. Die wichtigsten Punkte hinsichtlich der Lohnbuchhaltung sollen hier zusammengefasst werden.</p> <h3>ElStAM – jetzt geht’s (endlich) los</h3> <p>Die Ablösung der Lohnsteuerkarte durch die ElStAM wird nun endgültig im Jahr 2013 umgesetzt. Den Arbeitgebern wird die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden, wann Sie mit dem elektronischen Verfahren beginnen wollen. Als spätester Termin gilt die Abrechnung Dezember 2013.<br /> Die Finanzbehörden raten davon ab, gleich im Januar umzustellen. Gleichzeitig sollte man keinesfalls bis Ende des Jahres warten. Wann der beste Zeitpunkt ist, sollte jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall ist eingehend zu prüfen, welche Vorarbeiten durchgeführt werden müssen, z.B. Stammdaten abgleichen, Mitarbeiter informieren, Mitarbeiter unterstützen, falsche ElStAM zu korrigieren etc., und wann mit diesen Vorarbeiten begonnen werden kann. Es besteht sogar die Möglichkeit einer gestreckten Einführung der ElStAM. Gute Informationen und Vorbereitung ist hier sicherlich ein wichtiger Teil zu einem möglichst reibungslosen Ablauf.</p> <h3>Mini- und Midi-Jobs – neue Grenze und Übergangsregelungen</h3> <p>Die Minijobgrenze wird von 400 auf 450 € angehoben. Gleichzeitig wird die Rentenversicherungspflicht eingeführt, so dass die Arbeitnehmer 3,9% des Rentenversicherungsbeitrages selbst bezahlen müssen. Da im gleichen Zug die Mindestbemessungsgrundlage von 155 € auf 175 € angehoben wird, wird diese RV-Pflicht vor allem für die Arbeitnehmer richtig teuer, die weniger als 175 € verdienen. Die Arbeitnehmer haben allerdings die Möglichkeit, sich von dieser Pflicht befreien zu lassen. Das neue Recht gilt jedoch nur für neue Arbeitsverhältnisse, und für bestehende Beschäftigungen, bei denen sich Veränderungen ergeben haben.</p> <p>Die Verdienstgrenze für die sogenannten Midi-Jobs, also Arbeitsverhältnisse die in der Gleitzone abgerechnet werden, wurden ebenfalls angehoben. Künftig gilt für neue Beschäftigungsverhältnisse die neue Grenze zwischen 450 € und 850 €. Außerdem wurde eine neue Gleitzonenformel entwickelt. Bestehende Arbeitsverhältnisse mit einem Verdienst zwischen 400 € und 450 € bleiben weiterhin SV-pflichtig, und werden mit einer extra Gleitzonenformel abgerechnet. Arbeitnehmer können die Anwendung der neuen Gleitzonenformel beantragen und sich von einzelnen Sozialversicherungszweigen – außer von der Rentenversicherung – befreien lassen.</p> <p>Die Übergangsregelungen für die bereits bestehenden und unverändert weitergeführter Mini- und Midi-Jobs gelten bis Ende 2014.</p> <h3>Berufsgenossenschaft – es wird genauer kontrolliert</h3> <p>Bereits seit einigen Jahren ist geplant, dass die jährlichen Papier-Lohnnachweise an die Berufsgenossenschaften abgelöst, und durch die zusätzlich eingeführten Daten bei den DEÜV-Meldungen an die Krankenkassen ersetzt werden sollen. Allerdings sind die Meldesummen nach wie vor erheblich niedriger als die abgegebenen Jahresmeldungen. Analysen haben ergeben, dass die Hauptursache dafür Meldungen mit unrichtigen Mitgliedsnummern, und Meldungen mit einem Betrag von Null Euro abgegeben werden.</p> <p>Um dies künftig einzugrenzen, wurde ab Dezember ein neuer Prüfprozess eingeführt. Künftig wird bei den DEÜV-Meldungen die Echtheit der Mitgliedsnummer geprüft. Beim Versenden wird geprüft, ob die Mitgliedsnummer tatsächlich existiert. Somit kann zwar nicht vermieden werden, dass Meldungen unter fremden Mitgliedsnummern abgegeben werden, aber es werden zumindest Pseudo-Nummern herausgefiltert.</p> <p>Zusätzlich können Meldungen nur noch unter bestimmten Gründen mit einem Betrag von 0,- € abgegeben werden. Es stehen verschiedene Codes zur Verfügung, die bei einer O €–Meldung mit angegeben werden müssen.</p> <h3>Mehrfachbeschäftigungen – mehr Informationsaustausch</h3> <p>Mehrfachbeschäftigungen werden immer mehr zu einem wichtigen Thema in der Lohnbuchhaltung. Dieses Thema wurde bereits 2012 mit dem eingeführten Meldegrund 58 aufgegriffen. Arbeitgeber haben für Arbeitnehmer, die mehrere Beschäftigungsverhältnisse haben, monatlich eine Meldung mit dem Grund 58 abzugeben. Wird diese Meldung nicht abgegeben, erhält der Arbeitgeber im Zuge des Rückmeldeverfahrens von der Krankenkasse einen Hinweis, dass eine Mehrfachbeschäftigung vorliegt und künftig eine entsprechende Meldung abzugeben ist.</p> <p>Nun wurde das Ganze noch erweitert. Künftig ist bei dieser Meldung der voraussichtliche Jahresverdienst mit anzugeben. Diese Angabe wird verwendet, um zu prüfen, ob die Gleitzonenberechnung weiterhin angewendet werden darf, und wenn ja, ob und in welcher Höhe ein Fremdverdienst beim Gleitzonenfaktor zu berücksichtigen ist. Außerdem soll durch die Zusammenrechnung von zwei oder mehreren Beschäftigungen geprüft werden, ob gegebenenfalls die Beitragsbemessungsgrenze überschritten wird.</p> <p>Die Rückmeldungen der Krankenkassen können also ab 2013 direkten Einfluss auf die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge haben. Der Verpflichtung, diese Rückmeldungen einzulesen und zu verwenden, kann sich nun keiner mehr entziehen.</p> <h3>EEL + AAG – elektronische Meldung ist Pflicht</h3> <p>Obwohl bereits seit zwei Jahren die Pflicht besteht, sowohl die Bescheinigungen an die Krankenkassen, als auch die Umlageerstattungsanträge ausschließlich elektronisch zu versenden, gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme. Diese bestehen sowohl von Seiten der Krankenkassen, als auch von Seiten der Arbeitgeber bzw. deren eingesetzte Software. Mancher hat auf die alte bewährte Papierform zurückgegriffen, was statistisch gesehen, auch zu wesentlich weniger Nachfragen als die elektronische Form geführt hat.</p> <p>Das Verfahren wurde weiter verbessert, so dass mittlerweile eigentlich alle Krankenkassen in der Lage sein sollten, die Meldungen zu lesen. Sollte eine Lohnsoftware die Meldungen nicht versenden können, steht jedem Arbeitgeber das kostenlose SVNet zur Verfügung. Für 2013 werden die Krankenkassen also noch mehr als bisher auf die elektronische Versandart bestehen.</p> <p>Sie haben Fragen zur neuen Lohnberechnung bzw. ~verfahren? Dann zögern Sie nicht, uns zu <a href="http://www.buchhalterprofi.de/blog/kontakt/">kontaktieren</a>.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 24.01.2013 - 15:38</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=113&amp;2=comment&amp;3=comment" token="ORNd7PpLBNTMDvQ1_p9Z0sEOIi0heEJTbdJqM8NK7Ms"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 24 Jan 2013 14:38:39 +0000 Thilo Klemm 113 at https://buchhalterprofi.de Unterstützungskassen, Pensionskassen und Pensionsfonds https://buchhalterprofi.de/index.php/node/107 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Unterstützungskassen, Pensionskassen und Pensionsfonds</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Bei der betrieblichen Altersvorsorge gibt es verschiedene Formen, mit denen der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer zusätzliche Rentenbezüge ansparen kann. Hierzu gehört neben den Unterstützungskassen auch Pensionskassen oder Pensionsfonds.</p> <h3>Die Unterstützungskassen</h3> <p>Bei diesen Kassen handelt es sich um Unternehmen, die es als Vereine oder als andere rechtsfähige Firmenformen gibt. Zu beachten ist bei Unterstützungskassen, dass sie nicht der Versicherungsaufsicht unterliegen, daher in der Kapitalanlage frei sind, und der Arbeitgeber keinen Rechtsanspruch auf Leistungen hat. Die monatlichen Beiträge an die Kassen können laut §4d EStG nur bis zu einer bestimmten Höhe als Betriebsausgabe berücksichtigt werden. In der Regel wird daher in der Ansparphase nicht das komplette für die künftigen Rentenzahlungen benötigte Kapital angespart, sondern lediglich ein gewisser Teil. Der Arbeitgeber muss dann also beim Rentenbezug noch einen weiteren Teil tragen.</p> <p>Eine zusätzliche Sicherheit erhält der Arbeitgeber, in dem er sich für eine sogenannte „rückgedeckte“ Unterstützungskasse entscheidet. Das bedeutet, dass für die zugesagte Leistung eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen wird. Hier sind wesentlich höhere Beiträge als Betriebsausgaben absetzbar, so dass bis zur Höhe des später notwendigen Kapitals eingezahlt werden kann.</p> <p>Für die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung ist zu beachten, dass beide Formen der Unterstützungskassen nicht wie zugeflossener Arbeitslohn behandelt werden. Insofern sind die Beiträge sowohl steuer- als auch beitragsfrei. Die späteren Zahlungen unterliegen dem Lohnsteuerabzug. Diesen Abzug kann entweder die Unterstützungskasse oder der Arbeitgeber bei der Auszahlung vornehmen. Man spricht von einer sogenannten nachgelagerten Versteuerung. Der steuerliche Vorteil liegt vor allem darin, dass im Alter ein höherer Steuerfreibetrag berücksichtigt werden kann, und nicht mehr in alle Sozialkassen Beiträge eingezahlt werden müssen.</p> <h3>Die Pensionskasse</h3> <p>Pensionskassen sind rechtsfähige Unternehmen, die der Versicherungsaufsicht unterliegen. Sie gewähren dem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Versorgungsleistungen. Pensionskassen können verschiedene Unternehmen sein. So kann zum Beispiel eine Unterstützungskasse, welche einen Rechtsanspruch gewährt ebenso eine Pensionskasse sein, wie etwa ein Versicherungsunternehmen.</p> <p>Aus der Tatsache des Rechtsanspruches, werden die Beiträge in der Ansparphase als zugeflossener Arbeitslohn behandelt. Für den Arbeitgeber sind die Zahlungen als Betriebsausgabe voll abzugsfähig. Wie die Beiträge hinsichtlich der Steuer- und Beitragspflicht behandelt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab:</p> <ul><li>Beiträge in Verträge ab dem 01.01.2002 können bis zu einer Höhe von 4% der Beitragsbemessungsgrenze steuer- und beitragsfrei behandelt werden.</li> <li>Wurde der Vertrag nach dem 31.12.2004 abgeschlossen, kann zusätzlich zu den 4% noch ein Betrag von 1800 € steuerfrei bezahlt werden. Hierauf sind allerdings Sozialversicherungsbeiträge zu leisten.</li> <li>Handelt es sich um ältere Verträge oder um Beiträge, die die oben erwähnten übersteigen, können diese gem. §40b EStG mit 20% pauschal versteuert werden. Träger und Schuldner der Pauschalsteuer ist immer der Arbeitgeber, dieser hat allerdings die Möglichkeit, die Steuer auf den Arbeitnehmer abzuwälzen.</li> </ul><p>Wie die einzelnen Beiträge behandelt werden, ist unabhängig davon, wer diese finanziert. So können die Beiträge sowohl vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer durch Gehaltsumwandlung oder als Mischung aus beiden Varianten finanziert werden.</p> <h3>Der Pensionfond</h3> <p>Erst seit dem Jahr 2002 gibt es die Möglichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge in Form eines Pensionsfonds anzulegen. Die Versorgungsträger können verschiedene Unternehmen sein, die allerdings immer der Überwachung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht unterliegen. Die Anlageform ähnelt sehr der Pensionskasse. Ein entscheidender Unterschied liegt jedoch in der Wahl der Kapitalanlagepolitik. Die Gesellschaft hat die Möglichkeit, das Kapital auch in risikobehaftete Anlageformen zu investieren, wodurch die Chance auf höhere Gewinne steigt, aber auch das Risiko für eventuelle Kapitalverluste beinhaltet.</p> <p>Die Beiträge sind lt. §3 Nr. 63 EStG bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze steuer- und beitragsfrei zu behandeln. Für Neuverträge ab 2005 können – wie bei der Pensionskasse – weitere 1800 € jährlich steuerfrei, aber beitragspflichtig, eingezahlt werden. Darüberhinausgehende Beträge sind steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn. Eine Pauschalierung mit 20% ist gesetzlich nicht vorgesehen. Die Beiträge können sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer durch Gehaltsumwandlung finanziert werden.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">So., 25.11.2012 - 15:26</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=107&amp;2=comment&amp;3=comment" token="2KngjqS-KGXD0OHwQtWwMnAw4AeCzBizmuL6F-a6Y_Y"></drupal-render-placeholder> </section> Sun, 25 Nov 2012 14:26:13 +0000 Thilo Klemm 107 at https://buchhalterprofi.de Die Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge https://buchhalterprofi.de/index.php/node/106 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Die Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Die betriebliche Altersvorsorge hat seinen Grundgedanken darin, dass der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer Kapital aufbaut, welches bei Eintritt ins Rentenalter die gesetzliche Rentenversicherung aufbessern soll. Diesen Grundsatz sollte man bedenken, wenn man sich mit der – auf den ersten Blick etwas verwirrende – Direktversicherung beschäftigt.</p> <h3>Was ist eine Direktversicherung</h3> <p>Bei der Direktversicherung handelt es sich um eine Versicherung, die der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer abschließt. In der Regel ist es eine Lebensversicherung, die neben den Rentenleistungen auch eine Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung enthalten kann. Der Arbeitnehmer hat einen rechtlichen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber – falls der Arbeitnehmer das wünscht – eine solche Versicherung abschließt. Allerdings kann er diese Versicherung nur dann frei wählen, falls der Arbeitgeber nicht bereits eine Gruppenversicherung bei einer Versicherung abgeschlossen hat. Das bedeutet, vereinbart der Arbeitgeber mit der Versicherungsgesellschaft „A“ eine Gruppenversicherung, hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber seine – eventuell bereits bestehende – Lebensversicherung bei der Versicherungsgesellschaft „B“ als betriebliche Altersvorsorge übernimmt. Das mag vielleicht etwas unsinnig wirken, ist aber vor dem Hintergrund einer „betrieblichen“ Altersvorsorge durchaus nachvollziehbar.</p> <p>Hat der Arbeitgeber diesbezüglich keine Vorauswahl getroffen, kann der Arbeitnehmer zu einer Versicherungsgesellschaft seiner Wahl gehen, und einen entsprechenden Vertrag abschließen. Der Versicherungsnehmer ist dann allerdings der Arbeitgeber, dieser muss dem Vertrag dann natürlich zustimmen. Bei einem Arbeitgeberwechsel wird der Vertrag einfach „mitgenommen“. Das bedeutet, der Arbeitnehmer informiert die Versicherungsgesellschaft, die den Vertrag bei einer Leerzeit zwischen zwei Arbeitgebern, auch ruhend stellt.</p> <h3>Arbeitgeber- oder arbeitnehmerfinanzierte Beiträge</h3> <p>Bezahlt der Arbeitgeber Zuschüsse in eine betriebliche Altersvorsorge, so sind diese sowohl steuer- als auch beitragsfrei. Es handelt sich also nicht um zugeflossenen Arbeitslohn. Dies wird bei Direktversicherung ebenso gehandhabt wie bei allen anderen Formen der betrieblichen Altersvorsorge. In Tarifverträgen oder betriebliche Vereinbarungen wird häufig festgelegt, dass der Arbeitgeber einen Teil des Beitrages zur Direktversicherung zusätzlich bezahlt.</p> <p>Zahlt der Arbeitnehmer die Beiträge, erfolgt dies in Form der sogenannten Gehaltsumwandlung oder Entgeltumwandlung. Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines Gehalts, das der Arbeitgeber dazu verwendet, in die Direktversicherung einzuzahlen.</p> <h3>Besonderheiten der Gehaltsumwandlung</h3> <p>Der Gesetzgeber hat laut §3 Nr. 63 EStG Entgeltumwandlungen steuer- und beitragsfrei gestellt, sofern sie 4% der Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung nicht überschreiten. Das bedeute: bei einer derzeit gültigen Beitragsbemessungsgrenze von jährlich 67.200,00 €, können 2688 € jährlich, steuer- und beitragsfrei umgewandelt werden. Diese Regelung gilt allerdings nur für sogenannte Neuverträge. Damit sind Verträge gemeint, die ab dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden.</p> <p>Handelt es sich um einen Altvertrag – also mit einem Abschlussdatum vor dem 01.01.2005 – kann der Betrag laut § 40b Abs. 1 EStG mit 20% pauschal versteuert werden. Diese Pauschalierung löst Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung aus. Die Möglichkeit der pauschalen Lohnsteuer ist allerdings bis zu einem Betrag von 1752 € jährlich begrenzt. Bei Gruppenversicherungen kann von diesem Betrag im Einzelnen abgewichen werden, wenn der Durchschnitt bei dem genannten Betrag verbleibt. Die genaue Regelung findet sich im §40b Abs. 2 EStG.</p> <p>Die steuer- und beitragsfreie Behandlung der Gehaltsumwandlung gilt übrigens nicht nur für die Direktversicherung, sondern auch für Pensionsfonds oder Pensionskassen. Wichtig dafür ist allerdings, dass die Versicherungen nicht als Kapital- sondern als Rentenversicherung abgeschlossen werden. Enthält die Versicherung die Option der Kapitalauszahlung, handelt es sich nicht um einen subventionierten Altersvorsorgevertrag. Die Beiträge sind dann wie „normales“ Gehalt steuer- und beitragspflichtig.</p> <p>Da der umgewandelte Betrag nicht sozialversicherungspflichtig ist, kann es allerdings beim Bezug von Sozialleistungen zu Nachteilen kommen. Entgeltersatzleistungen, wie Krankengeld, Mutterschafts- und Elterngeld sowie Arbeitslosengeld errechnen sich nach dem sozialversicherungspflichtigen Einkommen oder dem Nettoeinkommen. Bei beiden Beträgen werden die umgewandelten Gehaltsbeträge nicht berücksichtigt, wodurch sich niedrigere Beträge bei diesen Sozialleistungen ergeben.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Sam, 17.11.2012 - 15:25</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=106&amp;2=comment&amp;3=comment" token="EaHgcjlI8ZFeDvgXtE-AeMHOuxtkBvHscvUH7uWWCkI"></drupal-render-placeholder> </section> Sat, 17 Nov 2012 14:25:00 +0000 Thilo Klemm 106 at https://buchhalterprofi.de Arbeitgeberdarlehen – steuer- und sozialversicherungspflichtig? https://buchhalterprofi.de/index.php/node/103 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Arbeitgeberdarlehen – steuer- und sozialversicherungspflichtig?</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Gewährt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein Darlehen, stellt sich die Frage, ob diese Vereinbarung hinsichtlich Lohnsteuer und Sozialversicherung relevant ist. Dazu muss man sich bewusst sein, dass laut § 19 Abs. 1 EStG alle Bezüge und Vorteile, die sich aus einer Beschäftigung begründen, als Einnahmen gelten, und somit steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn sind.</p> <h3>Darlehen mit oder ohne Rückzahlungsabsicht</h3> <p>Beim Darlehen ist zu unterscheiden, ob es sich um ein echtes Darlehen, mit einer Rückzahlungsabsicht handelt, oder um ein sogenanntes unechtes Darlehen, bei dem keine Rückzahlung ernsthaft beabsichtigt und vereinbart ist.</p> <p>Klar ist, wird keine Rückzahlung vereinbart, kann nicht von einem Darlehen im eigentlichen Sinne ausgegangen werden. Es handelt sich also um zugeflossenen Arbeitslohn, der steuer- und beitragspflichtig zu behandeln ist.</p> <p>Ein echtes Darlehen zeichnet sich insbesondere durch die Vereinbarung des Rückzahlungsmodus – monatliche oder jährliche Raten, Ratenhöhe, Laufzeit etc. – aus. Auch die Vereinbarung bzw. die Berechnung von Zinsen ist ein wichtiges Indiz, allerdings nicht Voraussetzung dafür, ein Darlehen als echt oder unecht zu bezeichnen.</p> <p>Schwierig wird es, wenn der Arbeitgeber zu einem späteren Zeitpunkt auf das Darlehen oder auf Teilsummen aus dem Darlehen verzichtet. Die Rechtsprechung hat hier klar entschieden, dass bei einem Verzicht kein echtes Darlehen mehr besteht, und somit der Arbeitslohn als zugeflossen gilt. Das Datum des Zuflusses – wichtig für den Zeitpunkt der Versteuerung – ist der Tag, an dem der Arbeitgeber auf das Darlehen verzichtet.</p> <p>Eine andere Situation ergibt sich, wenn der Arbeitnehmer in Zahlungsschwierigkeiten gerät, und daher das Darlehen nicht zurückzahlen kann. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, kostenpflichtige Vollstreckungsmaßnahmen beizutreiben, wenn offensichtlich ist, dass diese ohne Erfolg bleiben. Es handelt sich in diesem Fall trotzdem um ein echtes Darlehen, da die Rückzahlungsabsicht durchaus bestanden hat. In dem Fall bleibt das Darlehen nach wie vor steuer- und beitragsfrei.</p> <h3>Darlehenszinsen als geldwerter Vorteil</h3> <p>Der eigentliche finanzielle Vorteil, den der Arbeitnehmer durch ein solches Darlehen hat, ist in der Regel die Zinseinsparung. Häufig werden Arbeitgeberdarlehen zu günstigeren Konditionen gewährt, als sie bei einer Bank angeboten werden. Dieser finanzielle Vorteil ist als geldwerter Vorteil zu behandeln.</p> <p>Nun stellt sich die Frage, wie hoch der marktübliche Zins ist. Die Rechtsprechung hat hier festgelegt, dass die Finanzämter nicht beanstanden können, wenn als Werte die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Effektivzinssätze herangezogen werden. Außerdem können laut Lohnsteuerrichtlinien die Marktpreise um pauschal 4% für übliche Preisnachlässe gemindert werden.</p> <p>Es ist nun die Differenz zwischen dem vereinbarten Zins und dem Effektivzins zu ermitteln. Diese Differenz ist der eigentliche Sachbezug, bei dem unter Umständen die 44-Euro-Freigrenze beachtet werden kann.</p> <p><strong>Beispiel:</strong><br /> Ein Arbeitnehmer erhält ein Darlehen von 10.000 € Es wir ein fester Zins von 2% über die gesamte Laufzeit vereinbart. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses lag der Effektivzinssatz bei 5%.</p> <p>Effektivzinssatz: 5,0%<br /> Nachlass um 4%: 4,8%<br /> vereinbarter Zins: 2,0%<br /> Zinseinsparung: 2,8%<br /> monatliche Zinseinsparung: 10.000 x 2,8% / 12 = 23,33 €</p> <p>Der geldwerte Vorteil liegt also bei 23,33 € und somit unter der für Sachbezüge geltende Freigrenze von 44 €. Demnach ist der Sachbezug bzw. die Zinseinsparung steuer- und beitragsfrei.</p> <p>Der Zinsvorteil entsteht übrigens bei der Fälligkeit. Das bedeutet, würden die beiden Parteien eine vierteljährliche Zinszahlung vereinbaren, wäre der Zinsvorteil jeweils zum Fälligkeitstermin 23,33 € x 3 Monate = 69,99 €. Da der Betrag die 44 €-Grenze übersteigt, ist der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.</p> <p>Vereinbaren die Parteien einen variablen Zinssatz, muss der Arbeitgeber jeweils zum Zinszeitpunkt den geldwerten Vorteil neu berechnen.</p> <h3>Zinsen und Rabattfreibetrag</h3> <p>Erhält ein Bankangestellter von seinem Arbeitgeber ein Darlehen, kann übrigens auch der Rabattfreibetrag berücksichtigt werden. Sofern die Voraussetzungen hierfür vorliegen, ist ein geldwerter Vorteil von jährlich 1080 € steuer- und beitragsfrei. Als Voraussetzung ist zwingend notwendig, dass die Ware bzw. die Dienstleistung, die der Arbeitnehmer verbilligt erhält, der Arbeitgeber erwerbsmäßig an andere Kunden verkauft. Diese Voraussetzung liegt in Verbindung mit einem Darlehen in der Regel nur bei Banken vor, so dass es hier nur kurz erwähnt werden sollte.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 25.10.2012 - 14:14</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=103&amp;2=comment&amp;3=comment" token="2aXKsGo4zPwWv4yXy2DAzyVk4SZL9l9hXmQFH56tNWs"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 25 Oct 2012 12:14:31 +0000 Thilo Klemm 103 at https://buchhalterprofi.de Was sind Lohnsteuerabzugsmerkmale? https://buchhalterprofi.de/index.php/node/102 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Was sind Lohnsteuerabzugsmerkmale?</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Der Arbeitgeber ist laut Einkommensteuergesetz für die richtige Abrechnung der Lohnsteuer verantwortlich. Anders als bei den Sozialversicherungen, hat nicht jeder Arbeitnehmer den gleichen Steuersatz, vielmehr gibt es zahlreiche individuelle Freibeträge zu berücksichtigen.</p> <p>Um hier eine gewisse Systematik zu erreichen, gibt es die Steuerklassen und bestimmte andere steuerliche Punkte. Diese Informationen standen bis vor kurzem auf den Lohnsteuerkarten. Seit einiger Zeit ist geplant, dass der Arbeitgeber diese Informationen elektronische vom Finanzamt abrufen kann. In diesem Zusammenhang wurden die persönlichen steuerlichen Besonderheiten in den Begriff „Lohnsteuerabzugsmerkmale“ zusammengefasst.</p> <p>Der Arbeitnehmer wurde mit diesem Begriff wohl spätestens mit der Zusendung der Information über die gespeicherten Lohnsteuerabzugsmerkmale konfrontiert. Diese Information wurde 2011 von den Finanzämtern an jedem Bürger verschickt, der bis zu diesem Zeitpunkt eine Lohnsteuerkarte oder eine Ersatzbescheinigung beantragt hatte. Damit wollten die Finanzbehörden sicherstellen, dass die Daten aktuell beim zuständigen Finanzamt gespeichert sind.</p> <h3>Die wichtigsten Lohnsteuerabzugsmerkmale</h3> <p>Als unbedingt notwendig, werden folgende Daten gespeichert und vom Arbeitgeber benötigt:</p> <ul><li>die Lohnsteuerklasse,</li> <li>die Kinderfreibeträge und</li> <li>die Konfession.</li> </ul><h3>Der Kinderfreibetrag</h3> <p>Entgegen einer weit verbreiteten Meinung, bewirkt die Eintragung bei den Lohnsteuerabzugsmerkmalen lediglich eine Einsparung bei der Kirchensteuer und dem Solidaritätszuschlag. Die Einkommensteuer bleibt davon unberührt. Diese Handhabung begründet sich aus dem Familienleistungsausgleich gem. § 31 EStG.</p> <p>Laut Einkommensteuergesetz, stehen jedem Steuerpflichtigen pro Kind ein Freibetrag von 3504 € zu. Da dieser Freibetrag jedem Elternteil zusteht, verdoppelt sich dieser, wenn die Eltern verheiratet sind.</p> <p>Laut § 38b Abs. 2 Satz 4 müssen bei den Steuerklassen III und IV auch die Kinderfreibeträge des Ehegatten eingetragen werden. Das bedeutet, dass bei Ehepartner nur einer der beiden den Freibetrag eintragen lassen kann. Bei der Steuerklassenkombination III / V ist es der mit der Steuerklasse III, bei der Kombination IV / IV können die Ehepartner dies selbst entscheiden. In diesem Fall wird das Kind mit einem Zähler von 1 gezählt. Wer also als Ehepartner 3 Kinder hat, wird bei einem selber als Freibetrag 3,0 eintragen und bei dem Anderen als Freibetrag 0,0.</p> <p>Unverheiratete Eltern, egal ob sie zusammen oder getrennt leben, tragen die Kinder mit einem Zähler von 0,5 bei jedem ein. Dadurch wird der Freibetrag von 3504 € gekennzeichnet. 3 Kinder werden also bei jedem mit 1,5 Kindern erfasst.</p> <p>Im § 31 EStG wird jedoch angegeben, dass nur dann der Freibetrag zu berücksichtigen ist, der durch das Kindergeld nicht aufgebraucht wurde. Das bedeutet, bei der Einkommensteuererklärung prüft das Finanzamt, ob der Einzelne mit dem bezahlten Kindergeld, oder mit der Berücksichtigung des Freibetrages günstiger kommt. Dies kann dann der Fall sein, wenn der Arbeitnehmer ein relativ hohes Einkommen hat, und dadurch der Steuersatz relativ hoch ist. Diese Prüfung kann der Arbeitgeber natürlich nicht vornehmen, daher wird die Einkommensteuer so berechnet, als ob der Freibetrag mit dem Kindergeld abgegolten wird, und lässt den Freibetrag völlig außen vor.</p> <p>Da der Solidaritätszuschlag sowie die Kirchensteuer ein ganz eigene Steuer sind, und mit dem Kindergeld nichts zu tun haben, werden bei diesen Steuern die Kinderfreibeträge jedoch berücksichtigt.</p> <h3>Die Konfession</h3> <p>Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die der Staat im Namen der einzelnen Glaubensgemeinschaften einzieht. Wer also keiner Kirche angehört, muss auch keine Kirchensteuer bezahlen. In den Lohnsteuerabzugsmerkmalen ist die meistens mit „–“ gekennzeichnet. Übrigens sind nicht alle Religionen in Deutschland kirchensteuerpflichtig. Steuerpflichtig sind die großen Glaubensgemeinschaften, wie katholische oder evangelische Kirchen, sowie noch einige kleinere Gemeinschaften. Es kann also durchaus sein, dass der Arbeitnehmer zwar einer Glaubensgemeinschaft angehört, aber da diese keine Kirchensteuer erhebt, diese auch nicht in den Lohnsteuerabzugsmerkmalen angegeben wird. Die einzelnen Kirchensteuern hat der Arbeitgeber in der Lohnsteueranmeldung getrennt anzugeben.</p> <h3>Freibeträge</h3> <p>Wer hohe Beträge steuerlich geltend machen kann, der hat die Möglichkeit, diesen steuerlichen Vorteil bereits im laufenden Jahr berücksichtigen zu lassen. Dafür ist beim zuständigen Finanzamt ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung zu stellen. Bei diesem Antrag handelt es sich um ein Formular, in dem – ähnlich wie bei der Einkommensteuererklärung – die zu berücksichtigen Einkommen und Ausgaben anzugeben sind. Typische Eintragungen sind zum Beispiel hohe Werbungskosten wegen einer weiten Entfernung zu Arbeit, Kinderbetreuungskosten oder Unterhaltsverpflichtungen. Akzeptiert das Finanzamt die Angaben, so wird in den Lohnsteuerabzugsmerkmalen ein Freibetrag eingetragen, wodurch der Lohnsteuerabzug geringer wird.</p> <h3>Hinzurechnungsbeträge</h3> <p>Diese Variante gibt es seit dem Jahr 2000, ist aber noch relativ unbekannt. Es betrifft Arbeitnehmer, die mehrere SV-pflichtige Beschäftigungen haben, aber bei dem Hauptarbeitgeber den persönlichen Steuerfreibetrag nicht ausschöpfen, da der Verdienst zu gering ist. Bei einem 2. oder 3. Arbeitgeber muss dann die Steuerklasse VI vorgelegt werden, was zu einem hohen Steuerabzug führt. Um diese steuerliche Überzahlung bereits im laufenden Jahr abzuschwächen, gibt es die Möglichkeit, einen Freibetrag in der Steuerklasse VI eintragen zu lassen, wenn im gleichen Zug ein Hinzurechnungsbetrag bei der Steuerklasse I bis V eingetragen wird.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 18.10.2012 - 14:13</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=102&amp;2=comment&amp;3=comment" token="F9wTP5enL8AmVIRvOmgO7TVSiZzXEZgCZECe7Mia3jg"></drupal-render-placeholder> </section> Thu, 18 Oct 2012 12:13:01 +0000 Thilo Klemm 102 at https://buchhalterprofi.de Welche Lohnsteuerklassen und welche Kombinationen gibt es? https://buchhalterprofi.de/index.php/node/101 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Welche Lohnsteuerklassen und welche Kombinationen gibt es?</span> <div class="clearfix text-formatted field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Jeder Arbeitgeber, der seinen Sitz in Deutschland hat, ist laut § 38 EStG verpflichtet, vom Arbeitslohn, den er an seine Arbeitnehmer bezahlt, Lohnsteuer einzubehalten. Um eine korrekten Abzug dieser Steuer vornehmen zu können, benötigt der Arbeitgeber verschiedene Informationen.</p> <p>Bis 2010 wurde jedem Arbeitnehmer jährlich eine Lohnsteuerkarte ausgestellt, die alle notwendigen Daten erhalten hatte. Da der Gesetzgeber die elektronische Übermittlung der Daten anstrebt, sind derzeit immer noch die Lohnsteuerkarten von 2010 aber auch Ersatzbescheinigungen, die das Finanzamt ausstellt, gültig. Auch darauf findet der Arbeitgeber die entsprechenden Daten.</p> <h3>Welche Daten benötigt der Arbeitgeber?</h3> <p>Der Arbeitgeber benötigt vom Arbeitnehmer:</p> <ul><li>die Lohnsteuerklasse,</li> <li>eingetragene Kinderfreibeträge,</li> <li>die Konfession,</li> <li>eventuelle Freibeträge oder Hinzurechnungsbeträge,</li> <li>bei privat versicherten Arbeitnehmer die Information über die Höhe der privaten Kranken- und Pflegeversicherung.</li> </ul><h3>Steuerklassen und mögliche Kombinationen</h3> <p>Je nach Familienstand erhält jeder Arbeitnehmer eine Steuerklasse. Aufgrund dieser Steuerklassen wird die Besteuerung vorgenommen. In den einzelnen Steuerklassen sind bereits Freibeträge berücksichtigt, die bei dem einzelnen Arbeitnehmer, je nach seinem Familienstand oder seiner familiären Situation laut Einkommensteuergesetz zu berücksichtigen sind. Es gibt sechs Steuerklassen, welche mit römischen Zahlen geschrieben werden:</p> <p><em>Steuerklasse I (1):</em><br /> Die Steuerklasse I wird Arbeitnehmern zugeteilt, die ledig, geschieden oder verwitwet sind. In der Steuerklasse ist der Grundfreibetrag laut § 32a EStG von derzeit 7834 €, sowie die pauschalen Werbungskosten in Höhe von 1000 €. Weitere Freibeträge sind nicht berücksichtigt.</p> <p><em>Steuerklasse II (2):</em><br /> Die Steuerklasse II erhalten die Arbeitnehmer, die unverheiratet und alleinerziehend sind und mit <strong>keinem</strong> Partner in einem gemeinsamen Haushalt leben. Alleinerziehende erhalten zusätzlich zu ihrem Grundfreibetrag (siehe Steuerklasse I) einen sogenannten Entlastungsbetrag. Durch diesen zusätzlichen Freibetrag ist der Steuerabzug in der Steuerklasse II geringer als in der Steuerklasse I.</p> <p><em>Steuerklasse III (3):</em><br /> Verheiratete Arbeitnehmer erhalten die Steuerklasse III, wenn der Ehepartner unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist – also seinen Wohnsitz in Deutschland hat – und keiner Arbeitnehmertätigkeit nachgeht oder die Steuerklasse IV wählt. Mit der Steuerklasse III wird der geringste Lohnsteuerabzug vorgenommen, da darin sowohl der Grundfreibetrag des Arbeitnehmers, als auch der Freibetrag des Ehegatten berücksichtigt wird.</p> <p><em>Steuerklasse IV (4):</em><br /> Verheiratete Arbeitnehmer, die beide erwerbstätig sind, erhalten die Steuerklasse IV, es sei denn, sie beantragen die Kombination III / IV. Bei der Steuerklasse IV wird die Lohnsteuer wie bei der Steuerklasse I berechnet. Für jeden Arbeitnehmer wird der Grundfreibetrag sowie die pauschalen Werbungskosten berücksichtigt. Seit einiger Zeit gibt es auch die Möglichkeit, das Ehegatten, die die Steuerklasse IV / IV gewählt haben, aber unterschiedlich verdienen, das sogenannte Faktorverfahren beantragen. Der Antrag muss beim Finanzamt gestellt werden. Bei der Angabe der voraussichtlichen Jahresbezüge errechnet das Finanzamt eine günstige Faktorkombination. Die Steuern werden dann für jeden Arbeitnehmer – je nach Faktor – unterschiedlich hoch berechnet, aber die Differenz ist nicht so hoch wie bei der Steuerklassenkombination III / V.</p> <p><em>Steuerklasse V (5):</em><br /> Die Steuerklasse V erhalten Arbeitnehmer, bei denen der Ehegatte die Steuerklasse III gewählt hat. Da der Grundfreibetrag bereits beim Ehegatten in der Steuerklasse berücksichtigt wird, entsteht ein sehr hoher Steuerabzug. Diese Kombination sollte vor allem bei Ehepartner, die sehr unterschiedlich hohe Bezüge haben, gewählt werden. Erfahrungsgemäß sollte einer mindestens 40% weniger verdienen als der andere. Diese Angabe stellt allerdings lediglich eine Richtlinie dar. Wird die Kombination ungünstig gewählt, und wird dadurch ein zu hoher Steuerabzug vorgenommen, erhält man den zu viel bezahlten Betrag bei der Einkommensteuererklärung wieder zurück. Wer bereits im laufendem Jahr die ideale Kombination wählen möchte, sollte sich genau durchrechnen, ob die Steuerklassenwahl IV/IV mit oder ohne Faktor, oder eben die III / IV besser ist.</p> <p><em>Steuerklasse VI (6):</em><br /> Die Steuerklasse VI muss immer dann zugrunde gelegt werden, wenn der Arbeitnehmer bereits eine andere Haupttätigkeit hat, und das Arbeitsverhältnis ein steuerpflichtiger Nebenerwerb ist – kein Minijob, da dieser pauschal versteuert wird. Auch wenn der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber keine Steuerkarte oder eine Ersatzbescheinigung vorlegt, ist der Arbeitgeber verpflichtet die Klasse VI abzurechnen.</p> <p>Verheiratete haben also bereits bei der Wahl der Steuerklassenkombinationen die Möglichkeit, ihre Lohnsteuer im laufenden Jahr so gering wie möglich zu halten. Bei der Steuerklassenwahl III / V oder bei IV / IV mit Faktorverfahren, ist man allerdings verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen. Ledige Arbeitnehmer haben hingegen keine Wahlmöglichkeit, und können den Lohnsteuerabzug lediglich durch die Beantragung von Freibeträgen im laufenden Jahr reduzieren.</p></div> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/index.php/user/21" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Thilo Klemm</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi., 10.10.2012 - 14:11</span> <section class="field field--name-comment field--type-comment field--label-above comment-wrapper"> <h2 class="title comment-form__title">Neuen Kommentar hinzufügen</h2> <drupal-render-placeholder callback="comment.lazy_builders:renderForm" arguments="0=node&amp;1=101&amp;2=comment&amp;3=comment" token="6QbhZvmuztz5eyBEvbf12HQemOhvyC203Xrq2eHf-g8"></drupal-render-placeholder> </section> Wed, 10 Oct 2012 12:11:56 +0000 Thilo Klemm 101 at https://buchhalterprofi.de https://buchhalterprofi.de/index.php/node/101#comments